23 Okt

Surface Pro 7: Erste Eindrücke im Kurz-Test

Surface Pro 7 im Kurz-Test

Warum das Surface Pro 7 eine gute Wahl für Lehrer ist, habe ich im vorherigen Blog-Artikel bereits kommentiert. Heute gibt’s einen ersten persönlichen Erfahrungsbericht: Wie wirkt das neue Microsoft-Tablet? Lohnt sich das Upgrade von vorherigen Modellen? Punktet das Surface Pro 7 beim ersten Eindruck?


Neu gegen alt: Surface Pro 7 ersetzt Surface Pro 4

Ich habe mich beim Kauf für das Surface Pro 7 mit i5-Prozessor, 8 GB Arbeitsspeicher und 128 GB Speicherplatz entschieden. Das ist die zweitgünstigste Variante, die Microsoft anbietet. Ein schnellerer Prozessor oder mehr Speicherplatz wären deutlich teurer gewesen. Für typische Aufgaben als Dozent und Lehrkraft sollte die Rechenleistung voll ausreichen. Außerdem lagere ich viele Dateiordner wie Downloads und OneDrive sowieso gerne auf eine microSD-Karte aus.

Das aktuelle Modell ersetzt übrigens mein etwas betagtes Surface Pro 4. Besonders freue ich mich, dass ich das vorherige Zubehör noch weiter nutzen kann: Type Cover und Surface Pen sind mit dem Surface Pro 7 kompatibel, weil beide Tablets gleich groß sind. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.

Surface Pro 7 mit Zubehör vom Surface Pro 4
Surface Pro 7 mit Zubehör vom Surface Pro 4

Dass ein Surface perfekt verarbeitet ist, erwarte ich mittlerweile bei jedem Gerät. Das Surface Pro 7 enttäuscht mich nicht: Das Gehäuse fühlt sich wie gewohnt hochwertig an. Nichts knarzt oder biegt sich. Alles passt perfekt zusammen. Wünschen würde ich mir, dass das Gerät noch ein kleines bisschen leichter wird.

Anschlüsse am Surface Pro 7
Anschlüsse am Surface Pro 7

Neuigkeit bei den Anschlüssen: Im Vergleich zum Vorgänger wurde der Mini-DisplayPort durch USB-C ersetzt. Ich brauche also ein neues Kabel, um das Surface Pro 7 zum Beispiel in Seminaren mit Beamer oder Fernseher zu verbinden. Drahtloses Verbinden bietet das Tablet natürlich weiterhin an.


Schnell und leise, aber kein Aha-Erlebnis

Weitere Unterschiede machen sich beim Ausprobieren erst mal nicht bemerkbar. Windows 10 ist schnell eingerichtet und startet flott. Office-Programme, Internet-Browser und diverse Apps lassen sich flüssig bedienen. Zunächst sind aber die obligatorischen Windows Updates fällig. Während bei meinem vorherigen Surface Pro 4 jetzt längst der Lüfter hörbar gestartet wäre, scheint das lüfterlose Surface Pro 7 hier nicht ins Schwitzen zu kommen. Das sollte bei Ausstattung und Preis aber auch selbstverständlich sein!

Nach so kurzer Testzeit habe ich natürlich keine Langzeit-Erfahrungen mit der Akku-Laufzeit. Positiv fällt mir aber schon jetzt die neue Schnell-Lade-Funktion auf. Laut Microsoft füllt sich der Akku dank SurfaceConnect+ in einer Stunde bis zu 80 Prozent.

Außerdem wirbt Microsoft mit der Funktion „Instant On“: Das Surface Pro 7 soll quasi jederzeit aus dem Stand einsatzbereit sein. Ich kann nach kurzer Test-Zeit zumindest bestätigen, dass Windows Hello zum Einloggen per Gesichtserkennung viel schneller reagiert. Ob das Betriebssystem dauerhaft so fix mitspielt, wird die kommende Zeit zeigen.

Surface Pro 7 von Microsoft
Surface Pro 7 von Microsoft

Das ganz große Aha-Erlebnis bleibt aus: Das Surface Pro 7 ist weiterhin ein solider Tablet-PC, der im besten Fall verlässlich funktioniert. Umsteiger von Vorgänger-Modellen spüren die Verbesserungen unter der Haube sicher erst nach und nach. Was sich vielleicht ernüchternd liest, sehe ich als großen Vorteil: Bewährtes bleibt! Ich muss mich nicht umgewöhnen und freue mich weiterhin aufs mobile Arbeiten mit dem Surface Pro – jetzt eben ein bisschen flotter.

Was reizt Euch am Surface Pro 7? Welche Erfahrungen macht Ihr mit dem neuen Microsoft-Tablet? Ich bin gespannt auf Eure Kommentare unter diesem Artikel!

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