09 Sep

Cloud-Dateien verschlüsseln: Boxcryptor mit OneDrive [Anzeige]

Cloud-Dateien verschlüsseln mit Boxcryptor und OneDrive

Die Vorteile einer Cloud entdecken immer mehr Lehrer für sich. Im Online-Speicher legen sie zum Beispiel Arbeitsblätter, Grafiken und Unterrichtsmaterial ab. Die Dateien sind so zusätzlich gesichert. Außerdem lassen sie sich dank Synchronisierung auf weiteren Geräte öffnen und mit Kollegen teilen.

Für Lehrer ist die Cloud-Nutzung m.E. völlig unproblematisch, solange dort keine personenbezogenen Daten wie Schülernoten landen. Trotzdem gilt: Sicherheit geht vor! Dritte Personen könnten sich nämlich Zugang zu Deiner Cloud verschaffen und dann alle Dokumente, Fotos und sonstige Inhalte einsehen. Deshalb ist es sinnvoll, Dateien in der Cloud zusätzlich zu verschlüsseln – zum Beispiel die nächste Klassenarbeit, interne Protokolle oder persönliche Fotos.

Boxcryptor ist eine Lösung dafür, die auch ohne Technik-Kenntnisse leicht zu bedienen ist. So musst Du Dir über Datenschutz und Datensicherheit auf dem Surface kaum noch Gedanken machen. Ich stelle Dir den Dienst Boxcryptor in diesem Blog-Artikel vor – beispielhaft im Zusammenspiel mit OneDrive.


Voraussetzungen: Boxcryptor mit OneDrive nutzen

OneDrive heißt die Cloud-Lösung von Microsoft. Sie ist auf dem Surface besonders einfach zu nutzen. Schließlich ist sie ins Betriebssystems Windows 10 integriert und funktioniert auch als fester Teil von Office 365 besonders gut. Wie Du OneDrive auf dem Surface einrichtest und nutzt, habe ich Dir bereits in einem ausführlichen Blog-Artikel erklärt.

Der Verschlüsselungs-Dienst Boxcryptor funktioniert wunderbar mit OneDrive, aber auch mit vielen anderen bekannten Cloud-Anbietern wie Dropbox, Google Drive und der Magenta-Cloud der Deutschen Telekom. Das Prinzip: Dateien werden schon auf Deinem Gerät verschlüsselt und erst dann in die Cloud hochgeladen.

Um Boxcryptor zu verwenden, benötigst Du zunächst ein Benutzerkonto. Auf der Website des Herstellers kannst Du Dich mit Deiner Mail-Adresse für einen neuen Zugang anmelden.

Boxcryptor - Konto erstellen
Konto für Boxcryptor erstellen

Für die Verwendung eines Cloud-Anbieters auf zwei Geräten gibt es eine kostenlose Basis-Version. Für die unbegrenzte Nutzung – persönlich oder beruflich als Lehrkraft – gibt es faire Tarife, mit denen Du Boxcryptor ein Jahr lang einsetzen kannst. Für meinen Test nutze ich die Business-Variante, die allen Anforderungen eines Lehrers genügen sollte.

Außerdem musst Du Boxcryptor auf Deinem Surface-PC einrichten. Die Installations-Datei für Windows 10 gibt’s als Download auf der Hersteller-Website. Dort findest Du auch Versionen für die wichtigsten anderen Betriebssysteme.


So funktioniert Boxcryptor auf dem PC

Beim ersten Start der Software musst Du Dich mit Deinem Benutzerkonto und Deinem Passwort anmelden. Danach begrüßt Dich Boxcryptor mit einer Kurz-Anleitung, durch die Du Dich Schritt für Schritt klicken kannst.

Boxcryptor - Kurzanleitung
Kurzanleitung beim ersten Start von Boxcryptor

Was Du über die Funktionsweise von Boxcryptor wissen musst:

  • Boxcryptor richtet auf Deinem Surface-PC ein sogenanntes „virtuelles Laufwerk“ ein. Du siehst im Windows Explorer das neue Laufwerk mit dem Buchstaben X. Das ist quasi ein verlinkter Pfad, unter dem Boxcryptor Deine bereits auf dem Computer eingerichteten Cloud-Dienste anzeigt und zusammenfasst.
Virtuelles Laufwerk in Boxcryptor
Virtuelles Laufwerk (X:) im Windows Explorer
  • Du kannst nun entscheiden, welche Cloud-Dateien oder -Ordner Du verschlüsseln möchtest. Klicke mit der rechten Maustaste auf das gewünschte Element. Im Kontextmenü findest Du einen neuen Eintrag für Boxcryptor. Darüber kannst Du das Verschlüsseln des Ordners oder der Datei starten. Verschlüsselte Dateien erkennst Du ab sofort am kleinen grünen Schloss links unten am Datei-Symbol.
Boxcryptor-Icons an den Dateien
Verschlüsselte Dateien mit grünem Schloss-Symbol
  • Du kannst die Dateien nun wie gewohnt öffnen, mit verschiedenen Programmen bearbeiten und wieder speichern. Im Hintergrund kümmert sich Boxcryptor automatisch ums Entschlüsseln und Verschlüsseln. Das klappt natürlich nur, wenn Boxcryptor dauerhaft auf Deinem Surface installiert ist und Du mit Deinem Benutzerkonto angemeldet bist.
  • Auf fremden Computern ohne Boxcryptor können die verschlüsselten Dateien jetzt nicht mehr geöffnet werden. Das gilt übrigens auch für die Web-Oberfläche von OneDrive. Hier werden die Dateien nur noch mit der zusätzlichen Endung „.bc“ angezeigt.
Verschlüsselte Dateien auf OneDrive
Verschlüsselte Dateien auf OneDrive
  • Du kannst verschlüsselte Dateien und Ordner jederzeit wieder dauerhaft entschlüsseln. Der Weg ist gleich: Rechte Maustaste auf das Element und im Menü unter „Boxcryptor“ die Funktion „Entschlüsseln“ auswählen.

Was Boxcryptor noch kann

  • Boxcryptor unterstützt die sogenannte „Zwei-Faktor-Authentifizierung“. Du kannst einstellen, dass man sich auf einem weiteren Gerät anmelden muss. Wer Dein Passwort stiehlt, müsste eine weitere Sicherheits-Hürde überwinden. So ist Dein Account zusätzlich geschützt.
  • Verschlüsselte Dateien verraten zumindest noch ihre Dateinamen. Manchmal können Schüler oder fremde Augen daraus auch schon Informationen ableiten, die sie nicht haben sollen. Mit der kostenpflichtigen Variante von Boxcryptor kannst Du auch die Dateinamen unkenntlich machen.
Verschlüsselte Dateinamen
Verschlüsselte Dateinamen
  • Boxcryptor unterstützt den Dienst „Whisply“ vom selben Hersteller. Damit kannst Du verschlüsselte Dateien sicher und bequem an andere Personen verschicken – auch wenn diese die Verschlüsselungs-Software nicht nutzen. So funktioniert zum Beispiel der sichere Austausch von wichtigen Dokumenten mit Lehrerkollegen oder Eltern.
  • Über die Web-Oberfläche von Boxcryptor siehst Du die wichtigsten Infos auf einen Blick, zum Beispiel Deine eingerichteten Geräte und Deine letzten Anmeldungen.
Boxcryptor im Web
Web-Oberfläche von Boxcryptor

Datensicherheit vs. Komfort

Datensicherheit ist oft ein lästiges Thema und immer ein Kompromiss. Wer seine Dokumente schützen möchte, muss sich mit dem Thema beschäftigen, auf technische Hürden setzen und im Alltag auf bestimmten Komfort verzichten. Bequemer wäre es natürlich, alle Inhalte auf dem Surface und online in der Cloud frei zugänglich zu lassen. Das ist und bleibt ein Risiko – erst recht für Lehrer, die das Thema Datenschutz zur Zeit ständig in Diskussionen begleitet!

Boxcryptor macht es dem Nutzer so einfach wie möglich, wichtige Dateien zu verschlüsseln und so vor Fremden zu schützen. Einmal eingerichtet laufen alle Vorgänge automatisch im Hintergrund. Mit der richtigen Boxcryptor-Lizenz bleibst Du zudem flexibel – auch wenn Du OneDrive zusätzlich zum Surface noch mit weiteren Geräten nutzt.

Übrigens: Hinter Boxcryptor steckt ein deutsches Unternehmen – die Secomba GmbH in Augsburg. Das schafft bei vielen Nutzern zusätzlich Vertrauen, und die auf der Website beschriebenen Sicherheitsstandards sollten allen Richtlinien von Schulen und Ministerien mehr als genügen. Sicher ist sicher!

Übrigens:
Dieser Artikel ist ein sogenannter „Sponsored Post“, also eine bezahlte Kooperation mit der Secomba GmbH. Die Firma hatte keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.

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